Krimi-Rezension von Tanja Werner
Der zweite Fall von Detective Kubu, dem besten Polizisten und größten Feinschmecker Botswanas: Eigentlich ist das Jackalberry Bush Camp ein abgeschiedenes, wildromantisches Urlaubsziel im botswanischen Chobe Nationalpark - bis ein grausamer Doppelmord Detective Kubu und seinen Kollegen Tatwa auf den Plan ruft.
Einem Gast - Goodluck Tinubu, Lehrer aus Mochudi - wurde in seinem Zelt die Kehle durchgeschnitten, ein weiterer Tourist hinterrücks erschlagen, und ein dritter Gast ist urplötzlich abgereist. Die Sache scheint klar: Der dritte Mann, ein in Simbabwe gesuchter Dissident, muss der Mörder sein.
Doch je mehr Kubu sich mit dem Camp und dessen Bewohnern beschäftigt, desto sicherer ist er, dass er auf eine falsche Fährte gelockt werden soll und der Kreis der Verdächtigen sehr viel größer ist. Das Ergebnis der forensischen Untersuchung bestätigt, dass dieser Fall in der Tat mysteriöser ist, als es den Anschein hatte: Tinubu ist nämlich schon einmal gestorben - dreißig Jahre zuvor im rhodesischen Bürgerkrieg ... (Verlags-Info)
Einem Gast - Goodluck Tinubu, Lehrer aus Mochudi - wurde in seinem Zelt die Kehle durchgeschnitten, ein weiterer Tourist hinterrücks erschlagen, und ein dritter Gast ist urplötzlich abgereist. Die Sache scheint klar: Der dritte Mann, ein in Simbabwe gesuchter Dissident, muss der Mörder sein.
Doch je mehr Kubu sich mit dem Camp und dessen Bewohnern beschäftigt, desto sicherer ist er, dass er auf eine falsche Fährte gelockt werden soll und der Kreis der Verdächtigen sehr viel größer ist. Das Ergebnis der forensischen Untersuchung bestätigt, dass dieser Fall in der Tat mysteriöser ist, als es den Anschein hatte: Tinubu ist nämlich schon einmal gestorben - dreißig Jahre zuvor im rhodesischen Bürgerkrieg ... (Verlags-Info)
Die zu Beginn doch recht behäbige Krimi-Unterhaltung der Autoren Michael Stanley ist der zweite Fall des sympathischen botswanischen Ermittlers mit dem gemütlichen Spitznamen: Kubu, was Nilpferd bedeutet.
Persönliche Meinung:
3*** (von 5 möglichen)
Zunächst bleibt der Leser lange im Ungewissen und verdächtigt im Laufe der Story jeden, der Gäste im Jackalberry Bush Camp, der in der Nacht des Doppelmordes anwesend war.
Zunächst bleibt der Leser lange im Ungewissen und verdächtigt im Laufe der Story jeden, der Gäste im Jackalberry Bush Camp, der in der Nacht des Doppelmordes anwesend war.
Doch als Kubus Schwägerin Pleasant entführt wird, zieht das Tempo des Romans dann doch noch mächtig an und es wird (endlich) richtig spannend.
Etwas verwirrend ist die Geschichte dadurch, dass dem Leser sowohl Täter als auch Motiv lange verborgen bleiben. Man vermutet viel, doch am Ende klärt sich alles auf.
Sehr gemäßigtes Tempo, lange lukullische Exkurse über den halben Kontinent, dann aber auch ein gelungener Streifzug durch dessen Kultur. Deshalb trotz der leider für ein Kriminalroman fehlenden Spannung (über weite Strecken) noch 3***.KUBU und der zweite Tod von Goodluck Tinubu ist als gebundenes Buch (496 Seiten) im Eichborn Verlag für 21,95 Euro erschienen.
Etwas verwirrend ist die Geschichte dadurch, dass dem Leser sowohl Täter als auch Motiv lange verborgen bleiben. Man vermutet viel, doch am Ende klärt sich alles auf.
Sehr gemäßigtes Tempo, lange lukullische Exkurse über den halben Kontinent, dann aber auch ein gelungener Streifzug durch dessen Kultur. Deshalb trotz der leider für ein Kriminalroman fehlenden Spannung (über weite Strecken) noch 3***.KUBU und der zweite Tod von Goodluck Tinubu ist als gebundenes Buch (496 Seiten) im Eichborn Verlag für 21,95 Euro erschienen.


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